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Ich weiß nicht mehr, wann ich die Entscheidung getroffen habe, Dinge einfach auf meine Art zu machen. Also weniger auf andere zu hören, sondern auf mich und mein Gespür zu vertrauen. Ich weiß, was ich will, suche einen Weg und versuche diesen zu gehen. Scheitern inklusive. Denn nur wenn ich etwas nach reiflicher Überlegung auch ausprobiere, weiß ich, ob es funktioniert.

Ich werde zwar keinen typischen Beruf haben, dafür aber in dem was ich tue dankbar gut sein. Diese Weisheit gab mir meine Großmutter mit, allerdings aus dem Jenseits im Rahmen einer Séance. Klingt gespenstisch, war es aber nicht! Damals war ich 17. Und wenn ich heute darüber nachdenke, hatte sie vollkommen recht.

Was ich beruflich mache? Ich bin ein klassisches EinPersonenUnternehmen in Sachen Text und Fotografie. Hauptsächlich geht es dabei um Ernährung, ums Kochen, um Menschen, die wertvolle Lebensmittel herstellen. Viele spannende Projekte fangen bei mir mit „Hirngulasch“ an. Also viele kleine Zutaten, die sich im Kopf festsetzen und zu einem Projekt formen. Es ist spannend. Aber: Eine Idee ist nur gut, wenn man sie auch in die Tat umsetzt. Oder es zumindest versucht. So entstand übrigens mein erstes Kochbuch – Kochlust Pur, eine kulinarische Reise durch die Biohotels. Projektorganisation und Text war klar mein Auftrag. Und dann hatte jemand die Idee, dass ich doch auch die Fotos machen könnte. Weil es viel zu teuer wäre auch noch einen Fotografen mit auf die Reise zu schicken.

Wir sprechen hier nicht einfach von Fotos, sondern von Food-Fotografie, dem Heiligen Gral der Fotokunst. Ja, ich hatte Respekt, aber ich habe es gemacht. 20 Hotels besucht, rund 200 Speisen fotografiert, wahrscheinlich mehr als 3000 Fotos geschossen und ich bin 6000 km gefahren. Ganz ehrlich wusste ich nicht immer, was ich da tue. Und wenn mich jemand, meist Männer, nach technischen Details meiner Kamera fragten, konnte ich oft keine zufriedenstellende Antwort geben. Ich wusste aber genau, was ich wollte. Ich hatte ein Bild vor Augen und setzte es um. Die Fotos waren großartig, weil jedes meine Leidenschaft widerspiegelte.

Die Erkenntnis: Das Geheimnis ist die Perspektive, die Sicht auf die Dinge und der Mut seinen eigenen Weg zu gehen, auf sich selbst zu vertrauen. Ein banales Beispiel: Eine Suppe in einem flachen Teller kann man nur von oben fotografieren. Dennoch wird sie meistens nicht gut aussehen. Gibt man die Suppe aber in ein Glas und wählt einen spannenden Hintergrund, ergeben sich gleich viele mögliche Motive. Mit Problemen mache ich es ebenso. Ich ändere die Perspektive und suche nach einer Lösung, anstelle verzweifelt von oben auf den flachen Suppenteller zu starren.

Mehr über mich, Mag. Andrea Knura, auf meiner Website.

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