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So einfach soll es gehen!? So lege ich alte – meist unliebsame – Gewohnheiten ab und schaffe mir neue zu!? Wenn dem wirklich so wäre, wären wir doch alle gesund, fit, schlank, erfolgreich, attraktiv. Mit einem Wort: glücklich!?

Ja, so einfach ist es. Jede Gewohnheit hatte irgendwann mal ihren Anfang. Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Schluck Kaffee erinnern. Das war wirklich ein grausames Geschmackserlebnis. Heute trinke ich ihn gern zum Frühstück. Eine Gewohnheit, die ich entwickelt habe.

Möchte ich nun eine Gewohnheit verändern, braucht es vorab einige Überlegungen. Zu Beginn ist es gut, sie nicht als schlechte Gewohnheit zu bezeichnen. Dieser Gedanke macht die vor mir liegende Aufgabe gleich viel größer und schwerer. In meiner nächsten Überlegung gehe ich den Beweggründen auf die Spur, warum ich die Angewohnheit entwickelt habe. Damit bekomme ich ein Verständnis für MEINE Gewohnheit. Im Anschluss daran trage ich die Gründe zusammen, warum ich sie nun nicht mehr haben möchte. Ich hinterfrage meine jetzigen Beweggründe. 

Mit diesem Wissen lenke ich dann meine Aufmerksamkeit vom Verstand, vom Denken hin zum Fühlen. Wenn ich weiß, wie sich meine neue, gewünschte Gewohnheit anfühlt, kann daraus eine unglaubliche Kraft und Motivation entstehen. Wenn ich mehr Sport betreiben möchte, versuche ich das Gefühl in mir zu erzeugen, welches ich habe, wenn ich meine Sporteinheit beendet habe. Das Gefühl etwas geschafft zu haben, die angenehme Müdigkeit in den Muskel, die Zufriedenheit.

Der nächste wesentliche Schritt. Die Entscheidung. Für jede Veränderung braucht es eine klare Entscheidung, ein klares „Ja, ich will!“. Das bedeutet, die Entscheidung hat kein „Ja, aber …“. Jedes ABER steht für eine Ausrede und auf keinen Fall für einen echten Grund. 

Ohne Planung läuft nichts. Mit ihrer Hilfe werde ich mir klar darüber, wann, wo und wie die alte Gewohnheit aktiv ist und ebenso wo die neue ihren Platz finden soll. Damit vermeide ich Probleme in der Umsetzung. Wenn ich die alten Schuhe ausrangiert habe und noch keine neuen oder zu kleine neue Schuhe habe, funktioniert das „Raus aus den alten Schuhen“ nur bedingt.

Und nun einfach TUN. Jetzt ist es an der Zeit zu handeln. 

Das ist es. Alte Gewohnheit kennen lernen. Neue Gewohnheit definieren. Das Gefühl der neuen Gewohnheit spüren. Planen und entscheiden, entscheiden, entscheiden, entscheiden ….

Die Entscheidung für die neue Gewohnheit wird tatsächlich öfter vor mir stehen. Immer dann, wenn die alte Gewohnheit bequemer ist. Und da hilft mir das Gefühl. Das gute Gefühl, warum ich die neue Gewohnheit haben will und ich entscheide mich neu. Und natürlich kommt dann die entsprechende Handlung wie von allein. 

Ein konkretes Beispiel: Ich möchte für (vorerst) einen definierten Zeitraum 3x wöchentlich trainieren.

  1. Warum habe habe ich es bis jetzt nicht 3x die Woche trainiert? 
  2. Warum möchte ich jetzt 3x wöchentlich trainieren?
  3. Wie fühle ich mich nach dem Training? 
  4. Wann und wo will ich trainieren? Wie passe ich das Training meinem Tagesablauf an?
  5. Die klare Entscheidung. Die natürlich am Sofa am Sonntag auf jeden Fall da ist. Doch montags abends, wenn ich müde nach Hause komme, kommt sie womöglich ein wenig ins Schwanken. Durch das ABER, ich bin doch so müde! Jetzt braucht es die neuerliche Entscheidung. Das Gefühl aus Punkt 3 hilft dabei ungemein. 

Ja, um eine Gewohnheit zu verändern braucht es immer wieder eine klare Entscheidung. Damit wird meine neue Gewohnheit und das gute Gefühl in mir gestärkt.

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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay