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„Nur weil ich will, heißt das noch lange nicht, dass auch andere wollen.“ Diese doch sehr wichtige Lektion bekam Jochen von seiner Eselin Anja. Liebevoll aber stur, wie Esel halt so sind.

Als Psychotherapeut sind Dr. Jochen Lobenwein die Themen des bewusst Seins und der Achtsamkeit sehr wichtig. Und auch hier sind die Tiere auf seinem Hof seine Lehrmeister. Die Landwirtschaft erdet ihn und lässt ihn vieles Verstehen, das ihm für seine therapeutische Arbeit hilfreich ist. Zwei Herzen schlagen also in seiner Brust. Als Doktor der Psychologie arbeitet Dr. Lobenwein in der Verhaltenstherapie. Und dann ist da der Land- und Forstwirtschaftliche Facharbeiter Jochen, der mit seiner Familie den elterlichen Hof übernommen hat, und neben den Krainer Steinschafen, auch Wachteln, Weidegänse, zwei Norica Stuten und die Eselin Anja hält. Natürlich Bio. „Wir hatten das Glück, dass die vorherigen Pächter bereits in Umstellung waren. Somit konnten wir den Hof gleich mit Start 2017 als Biolandwirtschaft führen.“ Auf 900 Metern Seehöhe bewirtschaftet er nun im Nebenerwerb, mit Leidenschaft, den Biohof Hansale in der Norischen Region in Kärnten.

Das Kurzprofil auf der Homepage von Dr. Lobenwein ist alles andere als kurz:

Vielseitige Persönlichkeit durch verschiedene absolvierte Ausbildungswege: Matura, Meisterbrief KFZ-Technik, Land- und Forstwirtschaft, Absolviertes Psychologiestudium, Ausbildung zum Sportpsychologen, Ausbildung zum Verhaltenstherapeuten mit großem Interesse an Weiterbildung und Erweiterung des Wissenshorizontes in diversen Fachbereichen und neueren Entwicklungen der Psychologie und Psychotherapie.

Auf die Frage, wie es zu diesem doch sehr eigenwilligen Lebenslauf kam, nennt er den Zufall. „Also auf keinen Fall war es Bestimmung.“ Aber, so Dr. Lobenwein, man muss dem Zufall auch eine Chance geben und diese dann ergreifen. Und das hat, nach seiner Überzeugung, gar nichts mit Intelligenz zu tun. Vielmehr geht es darum etwas zu wollen, hartnäckig zu sein und willensstark. Und manchmal muss man auch bereit sein, auf etwas zu verzichten. „Ich habe Mechaniker gelernt, weil ich dieses Handwerk liebe. Und das noch heute. Allerdings haben die Rahmenbedingungen für mich nicht gepasst. Ich wusste, ich muss etwas verändern. Deshalb hat er studiert, musste finanziell zurückstecken. Dennoch bereute er diesen Schritt nie. Seine erste Wahl war Sportpsychologie. Doch die Welt des schnell, höher, weiter war irgendwann nicht mehr seine. Und so kam der nächste Schritt, die nächste Weiterentwicklung. Die Verhaltenstherapie und letztendlich die Landwirtschaft. „Vor allem die Arbeit auf dem Bauernhof hat viel mit mir zu tun, sie bringt mich zu meinen Ursprung.“ Was er an dieser Arbeit besonders schätzt? Es ist das Gefühl, mit einer Arbeit fertig geworden zu sein, sie abgeschlossen haben. Das Tagwerk erledigt zu haben und am Abend gemütlich auf der Bank vor dem Haus zu sitzen und einfach zufrieden zu sein.

Der Therapeut – Dr. Jochen Lobenwein
Der Landwirt – Biohof Hansale

Bild von Andrea Knura – 1108 Seitenweise

 

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